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BALANCE von Peter Denker

Balance zu halten ist Lebenskunst!
Balancieren ist Geschick und Gunst:
Balance bewahren bei Freude und Leid,
Balance erstreben zwischen Hetze und Zeit.

 

Balance ist nötig zwischen Ich und Du
und ebenso zwischen Arbeit und Ruh,
Balance gleicht aus zwischen Verstand und Gefühl
und stiftet das Maß zwischen Wenig und Viel.

 

Balance ist nötig zwischen Reden und Schweigen,
Balance nicht weniger zwischen Abwarten und Zeigen,
Balance vermittelt zwischen einsam oder einander Lassen
und andererseits gemeinsam oder den anderen Fassen.

 

Balance stiftet Ausgleich zwischen arm sein und reich,
Balance versöhnt mit einander hart sein und weich,
Balance hilft leben zwischen Tag und Traum,
ohne Balance gelingt das Leben kaum.

 

Das eine ja, das andere nicht
ist einfach töricht - und schlicht;
nein, gerade genug von beidem
soll stets als das Beste scheinen!

 

Ersetze - wo immer nur möglich -
das trennende Oder durch das verbindende Und,
so wird fast alles erträglich
und unbequem Kantiges wird angenehm rund.

 


HINWEIS:

Zum Essay 'Balance suchen' steht dieses Gedicht in inhaltlichem Bezug.


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