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Schulen brauchen gute Lehrer - Dokumentation von Peter Denker

Erzieherische Fähigkeiten werden in der Lehrerausbildung viel weniger vermittelt als die zum Unterrichten gehörigen. Genau auf die pädagogische Kompetenz aber kommt es an, damit Lehrer bei ihren Schülern gut "ankommen". Statt die Lücke der Lehrerausbildung zu beklagen, füllt sie dieses Buch praxisnah und verständlich:

Das Buch "Schulen brauchen gute Lehrer" gibt als Verhaltens-Ratgeber für den Umgang mit sich selbst, mit Schülern, Eltern, Kollegen und Vorgesetzten dazu praktische Anregungen, Tipps und Übungen. Angehende Lehrer veranlasst es zudem, anhand von Warnungen zu prüfen, ob sie sich den Anforderungen des Lehrerberufs gewachsen fühlen können.

Das Buch beruht auf den Erfahrungen und Einsichten des Autors aus vielfältigen Tätigkeitsfeldern, aus denen heraus er Schulen unter verschiedensten Blickwinkeln erlebt und mitgestaltet hat.

 
Die Dokumentation dieses Buches
ist entsprechend folgendem AUSWAHLMENÜ gegliedert:
 
1. Inhaltsverzeichnis
2. Leseprobe
3. Zusammenfassung
4. Bestellung
5. Resonanzen
6. Diskussion
 
Am Ende jedes Abschnitts verweist ein Link zurück auf dieses Auswahlmenü.
Verlag BoD (Books on Demand),
Norderstedt 2015,
Paperback 17 x 22 cm, 360 Seiten,
ISBN 978-3-7347-9789-7, Preis 13,95 €

 


 

1. Inhaltsverzeichnis

Hinweis: Im nachfolgenden Verzeichnis sind Abschnitte, die in der Leseprobe von Google-Books enthalten sind, mit Seitenzahlen in Klammern gekennzeichnet. Dabei verweisen eckige Klammern auf vollständige, runde auf unvollständige Abschnittsenden.

Zur direkten Anwahl der Kapitel dient das folgende Untermenü:

Vorwort
Kapitel 1: LEHRER, Umgang mit sich selbst (und andern)
Kapitel 2: Umgang mit SCHÜLERN
Kapitel 3: Umgang mit ELTERN
Kapitel 4: Umgang mit KOLLEGEN
Kapitel 5: Umgang mit Vorgesetzten
Anhang

 


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Vorwort

1
  Worauf es ankommt [1], Leitgedanken [2], Ratgeber als Werkzeugkasten [4), Adressaten dieses Buches, Sprache und Verständlichkei, Wovon dieses Buch nicht handelt [7], Über das zugrunde liegende Menschenbild [7 f.]  
1. Kapitel - Umgang mit sich selbst (und andern) 9
  Überblick [9 f.]  
1.1 Der Lehrerberuf 11
  Warum ist eine gute Eignung für diesen Beruf so wichtig? [11], Warum wollen Sie überhaupt Lehrer werden? [11), Welche Anforderungen stellt der Lehrerberuf an Sie? (14], Was macht einen guten Pädagogen aus? [15], Können Sie gut mit sich selbst umgehen? [15 f.], Brauchen Sie Tiefenpsychologie? [17 f.], Arbeitshaltung [18), Freude am Lernen und am Beruf (21 f.], Können Sie gut mit andern umgehen? [22 f.], Anerkennungskultur entwickeln [24], Sympathische und unsympathische Lehrer [25], Interesse wecken und aufrecht erhalten [25), Begeisterung übertragen, Lernfreude verstärkt sich selbst (28], Als Lehrer gesund bleiben [28], Selbstprüfung [28]  
1.2 Selbsttest 1 29
  Test-Situationen A - G: [29 ff.]  
    Selbstbeherrschung, Geduld, Hilfsbereitschaft, Wahrhaftigkeit, Pünktlichkeit, Selbstsicherheit und Verlässlichkeit  
  Verhaltensweisen [31 f.), Persönlichkeitsmerkmale, Basisfähigkeiten  
  Auswertung [35 ff.]  
1.3 Perspektivwechsel und Selbstbeherrschung 41
  Was beeinflusst die Wahrnehmungen? (42 ff.], Perspektivwechsel [45 f.], Wer oder was ärgert Sie? [46); (49], Schnell oder bedächtig [50], "Unterbrecher setzen" [51 f.], "Wer fragt führt" [52 f.)  
1.4 Balance und Augenmaß 56
  Die pädagogische Grundeinstellung [56], Lehrer-Verhalten [57 ff.), Angekündigte Maßnahmen zurücknehmen?, Gerechtigkeit und Augenmaß [63 f.], Zwei Teile eines Gutachtens [64]  
1.5 "Emotionale Intelligenz" 65
  Begriffserklärung [65], Zwei Gegenbeispiele [65 ff.), Der Wahrheit näher kommen (70 ff.), Anders deuten [72 ff.]; (77], Eine Provokation meistern [77 ff.], Bedeutsam und zukunftsweisend  
1.6 Geduld und Gelassenheit 83
  Zitate  
    a) Geduld ist …  
    b) Wozu benötigt man und was bewirkt Geduld ? [84]  
    c) Wie erwirbt man Geduld ? [85]  
  Was tun gegen zu viel Ungeduld? [86 ff.), Ungeduld-Ursachen:  
    Ungeschicklichkeiten [87], Selbstschutz gegen Vorwürfe [88] , Zumutungen [88], Unerträgliche Langsamkeit, Enttäsuschte Erwartungen (91]  
  Gelassenheit [91 f.]  
1.7 Gefühle und das "innere Team" 93
  Über die Möglichkeit von Erziehung [93), Gefühle wahrnehmen, Inneres Team eines Lehrers, Konferenz eines "inneren Teams", Umgang mit tragischen Ereignissen, Glück teilen?, Abneigung und Zuneigung meistern  
1.8 Über die Kommunikation 105
  Bedeutung für Freiheit und Zukunft, Vielfalt einfacher Nachrichten, Vielfältige Deutungsmöglichkeiten  
  Ich-, Du- und Wir-Botschaften  
    Ich und Du, Gewinnt das Wir?, Schüler-Reaktionen, Unsymmetrische Kommunikation, Symmetrische Kommunikation, ICH-Zustände  
  Win-Win-Strategie - Perspektivwechsel erlebbar machen - Aktiv zuhören  
  Gut vortragen  
    Blickkontakt, Manuskript, Verständlichkeit und Einfachheit, Authentizität, "Und" - statt "aber", "Sowohl als auch" - statt "entweder - oder", Offen fragen, Wozu "eigentlich"?, Weder über- noch untertreiben, "Man" - ein durchsichtiges Versteck, Un-deutsch, Warum "nicht"?, Sackgasse oder Ausweg?, Sprachliche Selbstdisziplin und Anleitung, Anschaulich beginnen, Lautstärke und Betonung, "Mimik, Gestik und Körpersprache", Heiserkeit und Stimmversagen vorbeugen  
1.9 Orientierung geben 137
  Bitten und danken, Gut gestimmt ankommen, Bewusst auftreten  

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2. Kapitel - Umgang mit Schülern 151
  Überblick  
2.1 Herausforderungen 153
  Urteile über die Jugend, Erziehung heute, Pädagogische Zuversicht, Schulpolitik, Inklusion, Schüler mit Migrationshintergrund, Schüler "ohne Bock"  
2.2 Selbsttest 2 165
  Situationen:  
    Namen lernen, Ruhe, Erschöpfung, Nervige Verspätungen, Kummer lindern, Klasse oder Kollege - ein Spagat, Kritikfähigkeit, Gegen Gewalt  
  Auswertung - Humor und Schlagfertigkeit  
2.3 Namenskultur 180
  Vorbemerkung:  
    Rückblick, Die namentliche Anrede muss sein  
  Schülernamen und Sitzordnung  
    Sitzplan, Platznummern  
  Schüler fotografieren?  
    Möglichkeit und Nutzen, Beachtliche Probleme, Andere Möglichkeiten, Fotos aufnehmen und zeigen, Fotos speichern und nutzen  
  Einander anreden  
    Anrede der Schüler, Wie möchten Sie angeredet werden, Freundlich im Ton, Tiervergleiche unterlassen  
  Respekt zeigen  
    Grüßen in der Schule, Grüßen thematisieren - aber wie?, Was trotzdem geht, Aufstehen?, Die Hand geben?, Ablehnung  
2.4 Lernbedingungen 193
  Pünktlichkeit, Versäumnisse, Stimmungswandel, Kummer und Not, Konzentration, Ermutigen - vom Misserfolg zum Erfolg  
  Lob und Tadel  
    Mögliche "Nebenwirkungen", Erfolg anerkennen  
  Fehler und Kritik  
2.5 Schülerverhalten 217
  Freiheit und Verantwortung, Grenzüberschreitungen  
  Bewusstseinsbildung statt Strafen  
    Unterbrecher setzen, Analyse der Beweggründe, Perspektivwechsel und Umdeuten, Alternativen suchen, Möglichkeiten bewerten, Erweiterte Wiedergutmachung, Zielvereinbarung und Dokumentation, Ergebnisgespräch  
  Ordnungsmaßnahmen  
2.6 Lehrerverhalten 225
  Ein Balanceakt, Umdeutung hilft, Wenn Schüler ihren Lehrer übertreffen, Umgang mit Kritik, Antworten finden lassen, Interessenausgleich bei Fahrten  

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3. Kapitel - Umgang mit Eltern 235
  Überblick  
3.1 Elternerwartungen 237
  Kindeswohl, Unterschiedliche Erwartungen, Unterstützung (daheim und in der Schule)  
3.2 Selbsttest 3 241
  Situationen:  
    Sitzordnung, Kosten einer Exkursion, Fehlende elterliche Unterstützung, Frühstück, Haftung, Kommunikation, Ablehnung vonBeratung, Schultasche  
3.3 Elternabende 252
  Zweck, Mögliche Themen, Tagesordnung, Stimmungen, Der äußere Rahmen  
3.4 Gespräche mit Eltern 261
  Sprechtagssituationen:  
    Sprechtag - nicht nur für Eltern, Kennenlern-Wunsch, Erfolgsaussichten, Befindlichkeit des Kindes, Nachdruck mit Anwalt  
  Erreichbarkeit, Hausbesuche?, Beziehungen, Mit Beschwerden umgehen  

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4. Kapitel - Umgang mit Kollegen 270
  Überblick  
4.1 Lehrertypen 271
  Eigenschaften:  
    Pflichterfüllung, Kritikfähigkeit, Lern- und Fortbildungsbereitschaft, Ehrgeiz, Kooperationsbereitschaft, Hilfsbereitschaft, Selbstverständnis  
4.2 Selbsttest 4 275
  Situationen:  
    Pauseninformation, Beschädigte Rückgabe, Verächtlicher Zwischenruf, Lärm nebenan, Raucher, Entmutigung, Vertretungsunterricht, Konferenzschal  
4.3 Im Kollegium 291
  Ankunft und Orientierung - Bewährung - Kooperation - Gemeinschaft - Konferenzen  

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5. Kapitel - Umgang mit Chefs 300
  Überblick  
5.1 Der Schulleiter 301
  Ihre Bewerbung  
    Recherche, Kontaktaufnahme  
  Ihre Vorstellung  
    Vorbereitung, Verlauf, Ihre Befindlichkeit  
  Zusammenarbeit, Konflktbewältigung  
5.2 Der Schultäger 310
  Institution, Sekretariat, Hausmeister, Reinigungspersonal  
5.3 Schulaufsichtsbehörde(n) 315
  Strukturen und Funktionen  
  Wichtiger Hinweis  
  Ratschläge:  
    Rechtliche Vorschriften, Behörden-Korrespondenz, Personalvertretung, Schlanke Personalakte, Widerspruchs-Verfahren, Dienstaufsichtsbeschwerde, Disziplinarverfahren oder Prozess  

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Anhang  
  Anlagen 324
    1. Interviewbogen  
    2. Orientierung im Kollegium  
    3. Muster eines Klausurdeckblatts u. Tipps  
    4. Lehreraufzeichnungen [329 f.)  
  Literatur und Medien [332 ff.] 332
  Stichwortverzeichnis 335
  Abkürzungen 348
  Fragen und Antworten 348
  Zusammenfassung 349
  Dank 351

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2. Leseprobe

Die von Google Books erstellte Leseprobe können Sie mit folgendem Link aufrufen:

https://books.google.de/books?id=GfZhCgAAQBAJ&pg=PA1&hl=de&source=gbs_toc_r&cad=3#v=onepage&q&f=false


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3. Zusammenfassung

Dieser Verhaltens-Ratgeber will dazu beitragen, die pädagogische Kompetenz von Lehrern zu fördern, und ihnen behilflich sein, die Herausforderungen des Schulalltags zu meistern.

Dafür wird die Fähigkeit des Lehrers angesprochen, seine Einstellungen, seine Emotionen und sein Verhalten kontrollieren und steuern zu können. Dazu gehört, dass er Eigenschaften reflektiert und Verhaltensweisen einübt, die ihn als Lehrerpersönlichkeit auszeichnen. Es sind dies die gleichen Persönlichkeitsmerkmale, bei deren Entwicklung er seinen Schülern behilflich sein möchte. Er kann sie beispielsweise nur begeistern, wenn er selbst begeisterungsfähig ist. Ganz ähnlich verhält es sich mit Geduld, Ausdauer, Kritikfähigkeit, dem pädagogischen Optimismus und vielerlei weiteren Fähigkeiten, die zum guten Umgang mit sich selbst und Anderen gehören.

Den Anregungen liegt das Konzept von Erziehung als Bewusstseinsbildung zugrunde. Dabei kommen dazu passende Methoden zur Anwendung wie zum Beispiel Perspektivwechsel, Umdeutung, Übertragung, Folgenabschätzung, Balance und erweiterte Wiedergutmachung. Auch bewusstes und einfühlsames Wahrnehmen, bedächtiges Deuten, symmetrische Kommunikation und Emotionale Intelligenz gehören dazu.

Die pädagogische Grundeinstellung des Lehrers soll seine Schüler spüren lassen, ihm wertvoll und wichtig zu sein. Seine pädagogische Aufgabe ist Entwicklungshilfe zu deren Persönlichkeitsbildung. Frei und verantwortlich sollen sie handeln können, indem sie lernen und üben, gut mit sich, mit andern und der Umwelt umzugehen. Die pädagogische Kompetenz des Lehrers gibt den Schülern und Eltern dazu Orientierung, den Kollegen und Vorgesetzten Unterstützung.

Eine Vielzahl von Überlegungen, Tipps und Übungen bieten anhand von Beispielen aus dem Schulalltag wirklichkeitsnahe und praxisbewährte Entwicklungshilfe für Lehrer. Dazu gehört auch die Frage der Eignung für den Lehrerberuf, über die einige Warnungen zur kritischen Selbstprüfung anleiten.


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4. Bestellung

Das Buch kann in jeder Buchhandlung bestellt werden. Anbieter im Internet finden sich z.B. auf der Seite von Google-Books
https://books.google.de/books?id=GfZhCgAAQBAJ&sitesec=buy&hl=de&source=gbs_buy_r

Die meisten Anbieter - auch der Verlagshandel von BoD - liefern das Buch versandkostenfrei.

Hier noch einmal die Bestelldaten:
ISBN 978-3-7347-9789-7, Preis 13,95 Euro (D) bzw. 14.40 Euro (A).


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5. Resonanzen

Zeitungsartikel über das Buch und seinen Autor

Im Darmstädter Echo vom 03.09.2010 erschien ein Artikel von Elke Lipp unter dem Titel "Hilfe für Lehrer und Schüler", der online durch Anklicken seiner als Link ausgebildeten Überschrift aufgerufen werden kann.

Rückmeldungen namhafter Leser des Buches

Prof. Dr. Rainer Winkel, M.A., Schulpädagoge:
  "Das neue Buch von Peter Denker 'Schulen brauchen gute Lehrer' ist ein fundierter schulpädagogischer Ratgeber und ein mitreißend geschriebenes Handbuch zur Verwirklichung guten Unterrichts, sich selbst steuernder Schüler sowie akzeptabler Schulen. Es gehört vor allem in die Hände von Lehramtsstudenten und Referendaren - angeleitet freilich von Hochschullehrern, Seminarleitern und solchen Rektoren, denen die Verbesserung der Schulen zur zentralen Aufgabe geworden ist."
 
Arnulf Zitelmann, Jugenbuchautor, Theologe und Pädagoge:
 

"Dieses Buch musste geschrieben werden, denn derartiges gibt es noch nicht, und es ist wahrhaft gelungen!
Mich beeindruckt zunächst einfach der überreiche Erfahrungsschatz. Aus jeder Zeile spricht der pädagogische Praktiker, der dem pädagogischen Eros von Platon seine Reverenz erweist. Mir gefällt sehr, wie der "liebe Leser" mit ins Boot geholt wird. Mit ihm wird auf "Augenhöhe" verhandelt, ohne besserwisserisch zu wirken, oder, was noch ärger wäre, ohne sich den Lesern anzudienen. Kein falscher Zungenschlag begegnet mir in diesem Buch auf über dreihundert Seiten!

Und ich teile von Herzen die grundlegende Anforderung an einen pädagogischen Mentor: Man muss mit sich selbst in guter Gesellschaft sein, wenn man den Schülern ein guter Lernbegleiter sein will. Wie ich selbst lernen muss und darf, mich mit meinen Unzulänglichkeiten dennoch fraglos annehmen zu können, so soll und muss ich auch einen Schüler als meinen "Nächsten lieben wie mich selbst". Schon in den einleitenden Passagen des Buchs wird dies überzeugend dargestellt.

Aus dieser Prämisse ergibt sich wie von selbst der kategorische Imperativ für den Pädagogen, immer wieder darauf zu sehen, "was trotzdem noch geht". Dieser Imperativ wird zu einer Wünschelrute in der Hand des Lehrers verwandelt, seine Schüler an ihre verborgenen seelischen Potentiale heranzuführen, auf immer neuen Wegen Freude am Lernen zu finden. Wobei sehr zu Recht hervorgehoben wird, dass der Lehrer selbst nicht aufhören darf, als Lehrender mit seinen Schülern zusammen das Lernen zu lernen. Das wird den Lesern sehr eindringlich vor Augen gestellt.

Ich freue mich auch sehr an den zahllosen Praxisdetails der Texte. Es ist in der Tat wichtig, auf notwendige Pünktlichkeit, sichere Verlässlichkeit und auf die persönliche Contenance des Lehrers im Schulbetrieb hinzuweisen. Das geschieht mit dem Buch überaus anschaulich, bis zum Gel im Haar, den Austausch von Grüßen und bis hin zu dem Durchleben gemeinsamer Trauer und Betroffenheit in der Schulgemeinde. Alles in dem Buch hat Hand und Fuß, abgesichert durch langjährige Erfahrung als Lehrer und Schulleiter. Den Referendaren werden diese Texte jedoch ganz gewiss von besonderem Nutzen sein. Gerade sie werden solche Ratschläge dankbar lesen und sich zu eigen machen. Solche praxiserprobte, theorieunterfütterte Hilfestellung findet er vermutlich doch nicht im pädagogischen Seminarbetrieb! Darum wünsche ich dem Buch viele Leser! Zum Besten unseres Schulwesens."


Auf der Internetseite der Initiative "Lernwelt Österreich" von Prof. Gerald Hüther und Peter Schipek gibt es zu "Schulen brauchen gute Lehrer" unter literatur » schule einen Hinweis und eine ausführliche Beschreibung.


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6. Diskussion

Im Folgenden werden Fragen, die dem Autor gestellt worden sind, von ihm beantwortet.

Die Orientierung erleichtert das folgende Stichwortmenü:

E-Book - Mobbing - Pseudonym - Realisierbarkeit - Redundanzen - Schulsysteme - Vielzahl - Zuordnung 


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"Wie kann die Vielzahl der Anregungen bei der Fülle der Lehrpläne überhaupt verwirklicht werden?"

Antwort:

Folgende Gelegenheiten bieten sich an:

1) Grundlegendes sollte der Klassenlehrer in den ihm eingeräumten "Orientierungsstunden" vermitteln.

2) Bei gegebenem Anlass kann und sollte jeder Lehrer einen begrenzten Teil der aktuellen Unterrichtsstunde der Behandlung von Verhaltensproblemen widmen.

3) Statt in Vertetungsstunden "Stillbeschäftigung" aus Verlegenheit zu erlauben, ist es sinnvoller, so zu verfahren, wie es Kap. 4.2 unter G) auf S. 288 vorschlägt.

4) Bewusstseinsbildung und deren Methoden können im regulären Unterricht von Fächern wie z.B. Religion, Ethik, Praktische Philosophie, Lebenskunde behandelt werden.

5) Bewusstseinsbildende Methoden - wie z.B. Perspektivwechsel, Schlüsselfrage, skeptische Frage - sind in sprachlichen Fächern bei jeglicher Lektüre bzw. Textanalyse hilfreich.


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"Gibt es zu diesem Buch auch ein E-Book?"

Antwort:

Leider (noch) nicht. Das Buch enthält nämlich hunderte seitenbezogener Verknüpfungen und Fußnoten, mit denen ein E-Book-Generator schlecht fertig wird.


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"Geht das Buch auch auf Mobbing ein?"

Antwort:

Dem Thema ist kein gesondertes Kapitel gewidmet. Gleichwohl sind die dargestellten bewusstseinsbildenden Methoden hervorragend geeignet, um bei denen, die Mobbing betreiben oder unterstützen, Einsicht und Wiedergutmachungsbereitschaft herbeizuführen und bei deren Opfern eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins und geeigneter nicht-konfrontativer Abwehrstrategien.


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"Warum verwenden Sie als Autor ein Pseudonym?"

Antwort:

Der Autor hat sich sein Pseudonym als Reaktion auf eine zeitweilige "Abschaltung" seines bürgerlichen Namens in der Suchmaschine von Google und dazu seine "Haupttätigkeit" als Namensbestandteil gewählt. Näheres finden Sie auf der persönlichen Homepage des Autors: www.p-j-r.de .


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"Warum enthält das Buch eine Vielzahl von Redundanzen?"

Antwort:

Als "Werkzeugkasten" ist das Buch auch zu wiederholter und fallbezogener Lektüre gedacht. Dabei erweist sich die Wiederholung bedeutsamer Grundlagen und deren Anwendung auf das jeweilige Umfeld als hilfreich. Zudem unterstützen Wiederholugen wesentlicher Grundlagen in wechselnden Zusammenhängen deren Erlernen.


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"Brauchen wir außer guten Lehrern nicht auch ganz andere Schulsysteme?"

Antwort:

Gewiss wird es auch an "ganz anderen Schulsystemen" auf die Lehrer ankommen. Genau um deren Qualifikation als "Entwicklungshelfer" geht es in meinem Buch, um nicht weniger und nicht mehr.


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"Wieso enthält Kap. 1 über den Umgang mit sich selbst zugleich viele Hinweise zum Umgang mit andern?"

Antwort:

Kommunikations- und Sozialkompetenz im Allgemeinen kann als Teil der Selbstkompetenz gelten. Dem entsprechend könnte das erste Kapitel auch "Umgang mit sich selbst und andern" überschrieben sein. Die Kapitel 2 bis 5 konkretisieren die grundlegende Sozialkompetenz des Lehrers auf die speziellen Gruppen, mit denen er es zu tun hat.


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